Freiwillige Feuerwehr Barum
  Unsere Geschichte
 
Die Gründung unserer Wehr war im Jahre 1902. Nach dem großen Hamburger Brand von 1842 fing man an, den Brandschutz zu organisieren. Bereits Mitte des 19. Jahrhundert gründeten sich die ersten Feuerwehren in unserer Region ( Bardowick 1866 ). Nach der Polizeiverordnung des königlichen Oberpräsidenten zu Hannover aus dem Jahre 1901 entschloß man sich im Frühjahr 1902 zur Gründung einer Feuerwehr in Barum. Nach 1902 stellte Otto Flindt der noch jungen Wehr ein Grundstück im Bereich der heutigen Kreuzung zur Verfügung. Dort entstand das erste Spritzenhaus, welches die Kameraden in Eigenleistung errichteten. Dort wurde dann auch die erste Handdruckspritze untergestellt.

In den Folgejahren musste die Wehr auch ihre ersten Einsätze bewältigen, so auch 1928, als die Bockmühle im heutigen Mühlenweg ein Raub der Flammen wurde.

Am 15.12.1933 gab es die staatliche Anerkennung der Feuerwehr Barum und im Jahre 1938 kam das Reichsgesetz für das Feuerlöschwesen, welches verfügte, das alle Feuerwehren unter staatliche Aufsicht gestellt und zur Hilfspolizeitruppe umgewandelt wurden.
Nach den leidvollen Kriegsjahren kehrte Ende der 40er Jahre
wieder ein wenig Normalität ein. 1949 wurde von der Feuerwehr Geesthacht ein gebrauchter Tragkraftspritzenanhänger ( TSA ), sowie eine Pumpe gekauft. Damit hielt die Motorisierung Einzug in unsere Wehr. 1950 wurde beim Gasthaus Flindt eine Luftschutzsirene installiert, wodurch zukünftig die Alarmierung der Feuerwehr lief. 1963 wurde das erste Tragkraftspritzenfahrzeug ( TSF )in Dienst gestellt. 
Im Frühjahr 1975 musste unser altes Spritzenhaus der neugeplanten Straße Am See weichen. Zeitgleich wurde am Sportplatz ein neues und größeres Gerätehaus gebaut, welches wir bis heute nutzen. 
In den Folgejahren wurden die Aufgaben der Feuerwehren immer umfangreicher und vielfältiger, welches auch eine Modernisierug des Fuhrparks zufolge hatte.
Heute stellt sich eine Feuerwehr als modernes und ehrenamtliches Dienstleistungsunternehmen dar, welches den Brandschutz und die Hilfeleistung in der Gemeinde und oftmals darüber hinaus sicherstellt.

Foto:rwp